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Mein Hausunterricht

Nachdem ich wieder zu Hause war, bekam ich jeden Tag Hausunterricht. Zwei Schulstunden täglich versuchten meine Lehrer, es waren drei, mich wieder auf den aktuellen Unterrichtsstoff zu bringen. Obwohl ich auch während meines Klinikaufenthaltes Unterricht bekam, hatte ich trotzdem sehr viel nachzuholen, denn ich war ja insgesamt vier Monate weg gewesen. Aber meine "Privatlehrer" waren spitze und sehr geduldig mit mir und so machte mir der Unterricht mit ihnen richtig Spass. Nach ca. 8 Wochen war es dann aber doch wieder an der Zeit, mich unter meine Klassenkameraden zu mischen.
Die ersten Tage in der Schule waren sehr anstrengend für mich, denn ich war es nicht mehr gewohnt, morgens um 6.30 Uhr aufzustehen und dann bis um 13.00 Uhr durchzuhalten. Oft war ich erschöpft und sehnte mich nach meinem Hausunterricht zurück. Auch die vielen Medikamente, die ich einnehme, machten mir Schwierigkeiten, aber ich gab mein Bestes und am Wochenende war ich immer richtig stolz, wieder eine Woche geschafft zu haben.

So erreichte ich sogar das Klassenziel am Schuljahresende mit einem wirklich guten Durchschnittszeugnis. Überglücklich bin ich über die Versetzung in die nächste Klasse, denn daran hatte ich etwas gezweifelt.
Aber meine Klassenlehrerin und auch der Rektor meiner Schule, sowie selbstverständlich auch meine Klassen-Kameraden der Goethe-Schule in Würzburg, machten mir immer wieder Mut und gaben mir, wenn es mir schlecht ging, immer das Gefühl gut aufgehoben zu sein. Ja, ich kann wirklich sagen, dass ich ohne dieses grosse Vertrauen, dass ich in meiner Schul-Umgebung hatte, es wohl nicht so weit geschafft hätte.

Klassenbild

Hier ist der Rektor und meine Klassenlehrerin
meiner Schule und mein Bruder, die mir stets
helfen, wenn es mir mal nicht so gut geht.

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