Danach stand Bewegung auf dem Plan um wieder fit und mobil zu werden.
Außerdem kamen Lehrerinnen zu mir, die mich in Deutsch, Mathematik und Englisch unterrichteten. Dieser Einzelunterricht machte viel Spaß, weil mir sofort alle Fragen mit großer Geduld erklärt wurden.
Das waren meine Intensiv-Schwestern, die rund um die Uhr auf mich aufpaßten und ständig an mir, meinen vielen Schläuchen und Drähten herumfummelten. Ihnen entging nichts und als mein Kopf wieder einigermaßen klar war, munterten sie mich mit ihrer stets guten Laune auf.
Nach 10 Tagen Intensivstation wurde ich auf die Normalstation verlegt. Dort bekam ich ein großes schönes Zimmer, es sah weniger nach Krankenhaus aus. Gleich nach dem Wecken wurde ich gewogen, es wurden Puls und Blutdruck gemessen. Auch hier waren die Krankenschwestern lieb und aufmerksam, kamen sofort gerannt, wenn mich etwas zwickte.
Jeden Morgen pünktlich um 8 Uhr kamen meine "Peiniger" und zapften mich an. Mein Blut mußte täglich kontrolliert werden um zu sehen, wie die vielen Medikamente bei mir wirken. Da alle Doc's ihren Job gut beherrschen, ließ ich die ganze Prozedur nach kurzer Zeit schon im Schlaf über mich ergehen.