Klassenfahrt nach Paris Mai 2003
|
 |
Die 10. Klasse ist geschafft und zur Belohnung gab es eine 5tägige Klassenabschlußfahrt nach Paris. Im Hotel angekommen, brachten wir erst mal schnell unser Gepäck auf die Zimmer und dann ging es auch gleich schon los auf Entdeckungstour. Wir wohnten zentral und so konnten wir zu Fuß zum Eifelturm laufen.
|
 |
|
 |
Unterwegs gab es viel zu sehen, zum Glück auch Möglichkeiten zum Ausruhen. Am Eifelturm angekommen, hielt uns nichts mehr, wir wollten rauf und Paris von oben sehen. Der Blick war fantastisch und wir beschlossen, am Abend wiederzukommen, um den Eifelturm in seiner herrrlichen Beleuchtung zu bewundern.
|
 |
|
 |
Nach einer wohlverdienten Pause ging es Richtung Metro, denn wir wollten endlich das Centrum mit seinen tollen Kaufhäusern, Bistros usw. sehen und erleben. Auch hatten wir Glück mit dem Wetter, denn die dicken Regenwolken verzogen sich und die Sonne begleitete uns beim Stadtbummel.
|
 |
|
 |
In der Metro war immer etwas geboten, Unterhaltung von Puppenspielern, Musikern und Komikern, die Auswahl war enorm. So kamen uns die langen Strecken von A nach B nie lange vor. Das U-Bahnnetz ist toll organisiert, so dass wir in kürzester Zeit unsere Ziele erreichten.
|
 |
|
 |
Ganz beeindruckend war der Stadtteil "La Défense" mit seinen vielen futuristischen Gebäuden. Eine breite, unendlich hohe Treppe gab uns Gelegenheit eine Pause einzulegen, unseren Proviant zu verzehren und mit unserer Klassenlehrerin die nächste Etappe zu planen.
|
 |
|
 |
So, nun studierten wir wieder den Metroplan, denn als nächstes kam der weltbekannte Louvre dran. Um wirklich alles zu sehen bräuchte man wohl mehrere Tage, wenn nicht sogar Wochen. Wir hatten vorher schon abgemacht, welche Gemälde und Skulpturen genauer betrachtet wurden und so steuerten wir als erstes die berühmte Mona Lisa an. Da man mir eine gewisse Ähnlichkeit nachsagte, stellte ich mich zur Probe davor. Na, was meint ihr, stimmt das?
|
 |
|
 |
Besichtigung des Naturkundemuseums und Notre Dame
|
 |
|
 |
Weiter ging es zum Künstlerviertel Montmartre mit seiner weltbekannten Kirche Sacre Coeur. Dieser Stadtteil nennt sich zurecht Künstlerviertel, denn überall bieten Maler ihre Bilder an, auch ich habe mich portraitieren lassen, nachdem ein akzeptabler Preis ausgehandelt war. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Zum Glück hatten wir etwas zu essen dabei, denn Preise für Speis und Trank sind einfach utopisch und sicher nicht für Geldbörsen von Schüler und Studenten gedacht.
|
 |
|
 |
Bevor es an diesem Tag losging, gratulierten wir erst mal unserem Geburtstagskind Christian, auf dessen Wunsch hin hatte unsere Lehrerin eine etwas "bequemere" Tagestour organisiert. Nach ausgiebigem Frühstück, Buffett, das keine Wünsche offenließ, packten wir wieder etwas Proviant ein und los ging es.
|
 |
|
 |
Mit der Metro fuhren wir zu einer Haltestelle, von wo aus eine Sightseeing Tour startete. Welch Luxus! Wir hatten die besten Plätze auf dem Oberdeck und wurden quer durch Paris kutschiert. Bei den Sehenswürdigkeiten konnte man aussteigen, eventuell besichtigen oder auch nur einen Stopp für ein Foto machen. Alle zehn Minuten kam der nächste Bus, mit dem man weiterfahren konnte. Ideal für uns, weil wir ja schon einiges gesehen haben.
|
 |
|
 |
Da wir auf dem Oberdeck der Sonne hilflos ausgeliefert waren, bekamen wir stündlich eine bessere Gesichtsfarbe. Zum Glück trieb uns unsere Lehrerin zwischendurch zu neuen Taten, so sind wir einem garantierten Sonnenbrand entkommen. Als meine Klasse den Triumpfbogen hinaufstieg, streikte ich, denn es war einfach zu heiß und außerdem gab es viel zu viele Treppen bis zum Ziel.
|
 |
|
 |
Im Centrum gab es Freizeit für alle und so konnte jeder machen, was er wollte. Ich schaute mir das Kaufhaus "La Fayette" an, eines der schönsten, teuersten und nobelsten Schuppen von Paris. Schon alleine die Innenausstattung war bewundernswert, und die Preise absolute Fantasie.
Danach besuchten wir eine Ausstellung, u.a. gab es eine detailgenaue Nachbildung der Titanic, die mich sehr beeindruckt hat.
|
 |
|
 |
Unser Ausflug zum Eifelturm bei Nacht wird mir wohl ewig in Erinnerung bleiben. Er wird von tausenden von Glühbirnen beleuchtet. Unsere Jungs sind noch einmal die Treppen nach oben gestiegen, ich setzte mich mit Daniela ins Gras und genoss das herrliche und einzigartige Panorama.
|
 |
|
 |
Nun hieß es langsam Abschied nehmen. Die letzte Nacht in unserem Hotel, wir trafen uns in einem Zimmer zu einer kleinen Abschiedsfeier. Bis tief in die Nacht quatschten wir über die vielen neuen Eindrücke der vergangenen Tage.
Ziemlich müde waren wir dann am nächsten Morgen, als wir auf unseren Zug warteten, der uns zurück nach Hause brachte.
|
 |
|
|
Für mich war dieser Ausflug nach Paris ein großes Abenteuer. Zugfahrt, Hotel, stundenlang zu Fuß unterwegs sein, randvolle Züge in der Metro mit Menschen aller Mentalitäten, Hotel- und Restaurantessen und trotzdem pünktliche Einnahme meiner Medikamente, dass ich das alles geschafft habe, macht mich unheimlich glücklich und auch ein bischen stolz. Ich konnte dabei sein und bin meiner Lehrerin sehr dankbar dafür, die dies ermöglichte.
|
|
|
|